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Kometenlieder – Adi Hirschal und die „Brennenden Herzen“

„Kometenlieder“ deutet auf zweierlei hin:

Erstens auf: J. N. Nestroy, na klar!

Zweitens auf (da wird’s brenzlig!) keine Posse! Nur Gesang. Nur Musik. Nicht alles, aber viele Adolf Müller Noten.

Wir, die „Brennenden Herzen“ und ich, haben einen anderen Weg genommen. Mitten hinein in’s Herz Nestroy’schen Entertainments, mitten hinein in die „Gefühlswelt“ Nestroy’scher Figuren. Wie klänge Titus heute? Und Cajetan? Papa Tutu im kühlen Havanna? Vielleicht wie der Soundtrack eines Road Movies, vielleicht wie Odyssey 2002, cool, relaxed, bisschen müde vielleicht? Keinesfalls hektisch.

Oft gehen wir Nestroy in die Falle und betonen schön brav, was er da so gemeint haben könnte – hey, das kannst du so oder so sagen. Aber, du musst dich entscheiden. Alles geht nicht, alles wird fad, alles ist keine Haltung!

Nestroy nicht Paradeintellektueller dubioser Theatermacher, sondern voller Lust, Erotik und Sinnlichkeit! Eine Kultfigur seiner Zeit, wie Elvis und Jim Morrison ein paar Jahre später.